Wie organisiert man häusliche Pflege?

alte Damen im Park

Für viele alte Menschen ist die Vorstellung, ins Altersheim “abgeschoben” zu werden, nicht schön. Sie möchten lieber in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Doch nicht immer gibt es Verwandte, die diese große und verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen können. Da steht schnell die Frage im Raum, wie man sich eine Pflege zu Hause überhaupt organisieren kann.

Zunächst sollte man sich ausführlich über alle Pflegemöglichkeiten beraten lassen. Nur wer sich ein umfassendes Bild der Möglichkeiten gemacht hat, kann auch die für sich beste Entscheidung treffen.

Es gilt also, möglichst frühzeitig Kontakt mit einem Sozialdienst, Pflegestützpunkt oder der örtlichen Pflegeberatungsstelle aufzunehmen. Die Mitarbeiter dort können einen optimal beraten. Danach kann bei der zuständigen Pflegekasse ein Antrag auf die Einteilung zur Pflegestufe gestellt werden. Jede Kasse hat bereits vorgefertigte Formulare, die direkt angefordert werden können.

Anschließend sollte man einen Termin mit einem Gutachter vereinbaren. Es kann hilfreich sein, sich darauf mit einem sogenannten Pflegetagebuch vorzubereiten. Darin können Widrigkeiten beim Bewältigen des Alltags dokumentiert werden.

Das Pflegegutachten unbedingt anfordern

Das dann erstellte Pflegegutachten bekommt man von der Kasse oft nur auf direkten Wunsch zugeschickt. Man sollte darauf bestehen, Einsicht zu erhalten, denn nur so kann man gegen eine mögliche Ablehnung auch Widerspruch einlegen.

Wenn eine häusliche Pflege in Frage kommt, gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese auch in Anspruch zu nehmen. Die Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes kann eine Form sein. Je nach Anbieter kommen mehrmals täglich Pflegekräfte nach Hause. Allerdings bleibt für einen persönlichen Kontakt oft nicht genügend Zeit.

Der Pflegedienst eignet sich also eher für leichtere Pflegefälle. Wer erhöhten Bedarf hat, wählt vielleicht besser eine 24-Stunden-Betreuung.

Aufgrund vieler Vorteile erfährt diese Form der häuslichen Altenpflege in den letzten Jahren eine stark steigende Nachfrage. In den vergangenen Jahren wurden hierfür vermehrt osteuropäische Pflegekräfte beschäftigt. Die individuelle Betreuung kann so zwar Tag und Nacht garantiert werden, nicht aber die zwischenmenschliche Sympathie.

[IMG © flickr / Tanel Teemusk cc]

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3 Responses to “Wie organisiert man häusliche Pflege?”

  1. Kristine Schwarz July 12, 2012 at 2:47 pm #

    Als Selbstständige Projektleiterin einer Marketingfirma, habe ich nicht mehr ausreichend Zeit, mich um meine kranke Mutter zu kümmern. Von Freunden und Bekannten wurde mir Humanis Pflege- und Betreuungsdienst für Pflegebedürftige Personen http://www.humanis-pflege.de vorgeschlagen. Seit dem die netten Betreuerinnen sich um meine Mutter kümmern muss ich mir keine Sorgen mehr machen, ob es ihr gut geht. Ich bin stets zufrieden mit dem Service und kann das Unternehmen nur weiter empfehlen.

  2. Schwester Sandra July 12, 2012 at 3:04 pm #

    Liebe Frau Schwarz,
    vielen Dank für diesen positiven Bericht. Ihnen und natürlich auch Ihrer Mutter alles Gute.

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  1. “Migrants Care” gegen Pflegenotstand | Das Wissen um die Pflege - August 24, 2012

    [...] es gibt unter der alternden Bevölkerung natürlich auch immer mehr Migranten selbst. Insbesondere die häusliche Pflege dürfte hier enormen Personalbedarf [...]

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